EINSATZ STAHLROHRPFAHL:
- geringe Arbeitshöhe, z.B. in Gebäuden, unter
Straßenü berführungen oder in
Maschinenhallen unter Rohrleitungen u.ä;
- schwer zugängliche Stellen, z.B. innerhalb des
Hauses, in Gä rten oder zwischen Fabrikanlagen
und Rohrleitungen u.ä;
- wenn schwere Rammarbeiten nicht erlaubt sind;
- wenn Bauarbeiten lärmarm durchzuführen sind;
- als Mantelrohr für Hubkolben (für Aufzüge,
Hebebühnen u.a.).
TECHNISCHE DATEN ROHRPFAHL:
- Durchmesser der Stahlrohrabschnitte: 114 mm,
133 mm, 168 mm, 219 mm, 273 mm,
324 mm, 355 mm, 406 mm, 457 mm, 508 mm.
Größere Durchmesser auf Anfrage;
- Pfahlfußdurchmesser (Typ b, siehe Zeichnung
weiter unten):
meistens nicht breiter als das 1,4fache des
Rohrdurchmessers;
Fußdurchmesser (Typ c und Typ d, siehe
Zeichnung weiter unten):
meistens nicht breiter als das 1,7fache des
Rohrdurchmessers;
- Empfohlene Fußdurchmesser: 150 mm, 185 mm, 210 mm,
235 mm, 250 mm, 290 mm, 310 mm, 340 mm, 360 mm,
380 mm, 420 mm, 450 mm, 480 mm;
- Pfahllänge: je nach Tiefe der tragfähigen Schicht,
grundsätzlich aber unbegrenzt;
- Betongüte: C20/25 oder C25/30;
- Bewehrung: min. ca. 2,5 m von oben;
Zugpfähle: im allgemeinen bis zum Fuß bewehrt;
- Belastung: bis 2000 kN, je nach Bodenverhältnissen;
- Schrägstellung: max. 2:1;
- Länge der Rohrabschnitte: je nach Arbeitsverhältnissen;
- Masse des Freifallhammers: von 150 kg bis 3.000 kg, je nach Pfahlabmessungen
und Bodenverhältnissen.
- bei Explosionsgefahr können die Pfahlabschnitte statt verschweißt, durch
Rohrverschraubungen zusammengesetzt werden;
- Arbeitshöhe: ab 1,8 m, je nach Höhe des benötigten Freifallhammers;
- Zugangsbreite: ab 0,6 m, je nach Pfahlabmessungen und benötigter
Schlagramme;
- Kontrollmöglichkeiten: Einstellung der Eindringtiefe pro Schlag.
Mittels Sichtkontrolle der Innenseite des Stahlrohrs kann die Geradheit
des Pfahles im Boden kontrolliert werden.
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